wpfceb622e.png

wpcd70603f.png

wpb7ea4b60.png

wp163eb6d0.png

wp931e1050.png

wp443de579.png

wp3f012b85.png

wp4a78f5f6.png

wp406644c1.png

wp67516ecb.png

wpfcf7ceba.png

wpfb183406.png

wpec368ea4.png

wp34913bcc.png

wp790e966b.png

wp01e000cb.png

wp33ff0216.png

wp7a43ca19.png

wp8df194b5.png

wp590868bf.png
wpa27cd8d9_0f.jpg
wpd7201781_0f.jpg
wp8e48ac54.gif
Counter
wp8ea4aceb_0f.jpg

Stand: 06.01.2009

Die schönsten und interessantesten Orte auf der Gargano Halbinsel

 

Vieste

 

ist die östlichste Stadt auf dem Gargano. Sie wird von zwei langen Sandstränden eingeschlossen und ist begehrtes Reiseziel für Touristen aus aller Welt. Im flacheren Teil dieses auf einer Halbinselwp6e316e1a_0f.jpg gelegenen Ortes befinden sich die Stadtteile aus dem 19. Jahrhundert und der Neuzeit. Auf dem höher gelegenen, felsigen Teil liegt die Altstadt aus dem Mittelalter mit ihren engen verwinkelten Gassen, deren Häuser mit den typ-ischen außen angebauten Haustreppen (mignali) zuweilen durch schmalen Bögen verbunden sind. Die Stadt Vieste hat 13.307 Einwohner, die sich während des größten Teils des Jahres der Landwirtschaft und der Fischerei widmen.

 

Pèschici

wpf7f7bdf5_0f.jpg

4400 Einwohner - Die malerische Lage auf dem hoch über dem Meer aufragenden Felsen konnte dem ehemaligen Fischerort niemand rauben, und auch die winkeligen Gassen bewahren sich trotz Souvenirkitsch und Fast-Food-Angeboten ein wenig von ihrem einstigen Flair. Wer sich hier in die engen Altstadtgassen hineinbegibt, wird ein quirliges Gemisch aus Kunsthandwerksl-äden, Boutiquen und Lebens-mittelgeschäften finden.

 

 

Monte Sant’Angelo

 

15000 Einwohner - Gleich von drei Erscheinungen des Erzengels Michael berichten Legenden aus dem 5. Jh., die allesamt in dem himmlischen Befehl gipfelten, jene Grotte, in der sich ein Altar des Mithraskultes befand, in ein christliches Gotteshaus zu verwandeln. 493 soll nach der Überlieferungwp8a1de654_0f.jpg die erste Michaelskirche des in Höhenlage angesiedelten Bergdorfes (796m) eingeweiht worden sein., vermutlich aber wurde sie erst im 6. Jh. Als langobardisches Nationalheiligtum errichtet. Millionen Gläubige pilgern seither über den Via Sacra genannten Pfad zur Felsengrotte mit dem angeblichen Fußabdruck des Erzengels. Wallfahrer von heute können es sich leichter machen: Eine Panoramastraße führt direkt zu einem der ältesten Heiligtümer des Abendlandes.

 

Manfredónia

 

60 000 Einwohner - Die für süditalienische Verhältnisse blutjunge Stadt wurde erst 1256 von Manfred, einem Sohn Friedrichs II., nach einem Erdbeben für die Flüchtlinge aus dem völlig wp4e72477c.jpg zerstörten Siponto gegründet. 1620 brannten sa­razenische Seeräuber die gotische Kathedrale nieder, der Nachfolgebau stammt aus dem 17. Jh. Auch das Kastell ist nicht mehr »original«, sondern weitgehend eine Schöpfung des 16. Jh. Da Manfredónia seinen weitläufigen Badestrand einem Chemiewerk preisgegeben hat, kann es Touristen auch sonst nur wenig bieten. Mangels entsprechender Stadthotels sollte man zum Übernachten in das nur 3 km weit entfernte Lido di Siponto ausweichen.

 

Lucera

 

36 000 Einwohner - Die strategisch ideale Lage des schon in der Bronzezeit besiedelten Hügels am Rande des lukanischen Apennins entging natürlich schon den Römern nicht. Ihre Stadtgrün­dung im 4. Jh. v. Chr. übertraf die Di­mensionen des heutigen Lucera um einiges, wie die Ausgrabungen römi­scher Wohnviertel sowie das etwa 1 km vom mittelalterlichen Zentrum entfernt liegende Amphitheater aus dem 1. Jh. n. Chr. beweisen.wp7f9285e7_0f.jpg Nach dem Zerfall des Imperium Romanum geriet der Ort bis zur Stau­ferzeit nahezu in Vergessenheit. Auf einer Anhöhe unweit der Stadt errichtete Friedrich II. einen seiner be­festigten Wohnsitze. 1233 veranlass­te er die Zwangsübersiedlung von 20.000 sizilianischen Arabern, die Lucera mit Billigung des Kaisers in eine islamische Enklave im christ­lichen Reich verwandelten. Dieser Schachzug war gleichermaßen unge­wöhnlich wie genial: Die zuvor auf­ständischen Sarazenen verwandelten sich in die treuesten Anhänger des Staufers. Hasserfüllt bezeichnete der Papst den Kaiser fortan als »Sultan von Lucera«. Prompt ließ er nach Friedrichs Tod durch Karl I. von Anjou den Ort niederbrennen and auf den Grundmauern einer Moschee einen gotischen Dom errichten.

 

Foggia

 

160 000 Einwohner - Alles ist relativ: Mit kaum tausend Jahren ist man als süditalienische Stadt noch ziemlich jung. Dafür hat die von den Normannen um 1050 befestigte kleine Siedlung jedoch schon wp3788b8e8.jpg einiges mitgemacht. Den Aufstieg zum Zentrum eines Kaiserreiches im 13.1h., den Abstieg zur Bedeutungs­losigkeit nach einem Erdbeben im 18. Jh., einen Neuanfang als Bischofs­sitz im 19. Jh. und zuletzt die schwere Bombardierung im 20. Jh. Foggia, das während des Zweiten Weltkriegs als heiß umkämpfte Militärflugbasis der Alliierten herhalten musste, verwandelte sich in dieser Zeit in eine sympathische Geschäftsstadt, die von Dienstleistungsgewerbe und Landwirtschaft bestimmt wird.