wpfceb622e.png

wpcd70603f.png

wpb7ea4b60.png

wp163eb6d0.png

wp931e1050.png

wp443de579.png

wp3f012b85.png

wp4a78f5f6.png

wp406644c1.png

wp67516ecb.png

wpfcf7ceba.png

wpfb183406.png

wpec368ea4.png

wp34913bcc.png

wp790e966b.png

wp01e000cb.png

wp33ff0216.png

wp7a43ca19.png

wp8df194b5.png

wp590868bf.png
wpa27cd8d9_0f.jpg
wpd7201781_0f.jpg
wp8e48ac54.gif
Counter
wp8ea4aceb_0f.jpg

Stand: 06.01.2009

Olivenöl und Wein

Für jeden Italiener ist Öl keineswegs gleich Öl, sondern eine der essenziellen Fragen guten Geschmacks. Und dazu noch eine eigene Wissenschaft, ein Thema, das sich stundenlangwp44fde20e.jpg erörtern lässt. Nicht weniger als die Hälfte des italienischen Olivenöls stammt aus Apulien, kein Wunder also, dass Fragen von Anbau, Ernte und Gewin­nung für die Region mit dem Bei­namen »la gran madre dell'olio« — »die große Mutter des Öls« — von zentraler Bedeutung sind. Vor allem, seit man vor einigen Jahren auch hier erkannt hat, dass die Qualität der Massenproduktion mit der Quantität Schritt halten muss. Mittlerweile kann es apulisches Öl mit dem ate-siege' olio extra vergine (kalt ge­presstes Olivenöl aus frisch geernte­ten Früchten ohne chemische Zusät­ze) mit jeder Konkurrenz aufnehmen.

Immer mehr apulische Bauern profilieren sich zu Öl-Spezialisten, wpe055432e_0f.jpg in­dem sie vor allem auf die zwei besten lokalen Sorten setzen: auf die »Coratina-0live, benannt nach dem Städtchen Corato unweit der Staufer­burg Castel del Monte, und auf die »Cima di Bitonto«-Olive, die auch un­ter der Bezeichnung »Ogliarola« be­kannt ist. Beiden Marken haften ein zarter Mandelgeschmack sowie ein zarter Kräuterduft an, zu dem sich mitunter ein leichtes Apfel- oder Arti­schocken-Aroma gesellen kann.

Nach dem italienischen Weinskan­dal in den achtziger Jahren, an dem Apulien an vorderster Front beteiligt war, machte auch in den Kellereien die Qualität wahre Quantensprünge.

 

Immer mehr Winzer verweisen stolz auf die Auszeichnung DOC (Vini d'Origine Controllata), der sich aus­schließlich Weine mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung rühmen dürfen. Abgesehen vonwp16af2f24.jpg diesen Marken­produkten gilt heute apulischer Wein generell als »sauber und ehrlich«, ein Prädikat, das sich nicht zuletzt auf den trockenen Geschmack der meisten Rebsorten bezieht. Von den goldenen Weißweinen aus Locoro­tondo Ober die milden Rosé-Weine aus dem Salento bis zu den rubin­farbenen Rotweinen von Brindisi ga­rantieren alle Genuss ohne (Kopf­schmerzen-) Reue — sofern man nicht zu viel erwischt hat..