


Stand: 06.01.2009
Olivenöl und Wein
Für jeden Italiener ist Öl keineswegs gleich Öl, sondern eine der essenziellen Fragen
guten Geschmacks. Und dazu noch eine eigene Wissenschaft, ein Thema, das sich stundenlang
erörtern lässt. Nicht weniger als die Hälfte des italienischen Olivenöls stammt aus
Apulien, kein Wunder also, dass Fragen von Anbau, Ernte und Gewinnung für die Region
mit dem Beinamen »la gran madre dell'olio« — »die große Mutter des Öls« — von zentraler
Bedeutung sind. Vor allem, seit man vor einigen Jahren auch hier erkannt hat, dass
die Qualität der Massenproduktion mit der Quantität Schritt halten muss. Mittlerweile
kann es apulisches Öl mit dem ate-
Immer mehr apulische Bauern profilieren sich zu Öl-
indem sie vor allem
auf die zwei bes
Nach dem italienischen Weinskandal in den achtziger Jahren, an dem Apulien an vorderster Front beteiligt war, machte auch in den Kellereien die Qualität wahre Quantensprünge.
Immer mehr Winzer verweisen stolz auf die Auszeichnung DOC (Vini d'Origine Controllata),
der sich ausschließlich Weine mit kontrollierter Ursprungsbezeichnung rühmen dürfen.
Abgesehen von
diesen Markenprodukten gilt heute apulischer Wein generell als »sauber
und ehrlich«, ein Prädikat, das sich nicht zuletzt auf den trockenen Geschmack der
meisten Rebsorten bezieht. Von den goldenen Weißweinen aus Locorotondo Ober die
milden Rosé-